photo by Søren Kjeldgaard
Missionare sind ordinäre Menschen wie du und ich. Sie sind keine Übermenschen. Auch sie haben ihre Fragen, ihre Freuden, ihre Schmerzen… Ich würde mit euch gern die Geschichte von Chris Lynden teilen, den ich während des Frühstücks in Nampula mit einer Missionarsfamilie kennen gelernt habe. Er klopfte einfach irgendwann an die Tür und setzte sich zu uns an den Tisch. Erst viel später habe ich erfahren, was in seinem Leben passiert ist.
Chris und seine Frau Ada haben seit 1996 als Bibelübersetzer unter der kleinen ethnischen Gruppe in Mosambik namens Koti gearbeitet. 2008 reisten sie für einen Heimaturlaub nach Großbritannien zurück. Aus dem geplanten Kurzurlaub wurde ein langer Aufenthalt, als bei Ada Krebs diagnostiziert wurde. Sie kehrte nie wieder nach Mosambik zurück.
Craig Combs hat Chris auf seine erste Reise zurück zu den Koti begleitet. Zusammen mit einem Photograph (Søren) dokumentierte er Chris‘ Geschichte. Søren fing den Moment ein, als Chris zum ersten Mal nach dem Tod seiner Frau in den Ort kam, wo das Koti Übersetzungsprojekt stattfindet. Seine mosambikanischen Kollegen umarmen ihn fest. Craig hat einen bewegenden Artikel über die Erfahrung dieses Momentes der Trauer in Chris‘ Leben geschrieben. Ihr findet ihn hier:
http://www.wycliffe.net/Features/tabid/86/Default.aspx?id=1886&pg=1
